| Presseinformation: Düsseldorf, 04. September 2003 - sofort frei Die ungeschminkte Wahrheit Kundenorientierung der Kosmetikmarken im Internet enttäuschend Knapp zwei Jahre nach der ersten Web-Analyse namhafter Kosmetikmarken zeigt die Düsseldorfer Agentur netaspect GmbH in der Studie Kosmetik Online 2003 die Branche im Internet erneut ungeschminkt. In der aktuellen Studie wurde anhand von 20 Schlüsselkriterien erneut untersucht, wie die Kosmetikbranche das Web nutzt. Obwohl gemäß des neusten AGIREV Online-Monitors mittlerweile Dreiviertel der Internetnutzer zwischen 14 und 69 Jahren rund 16 Mio. Menschen das Internet als digitales Schaufenster nutzen, bieten die Kosmetikmarken häufig nur mäßige Webauftritte. Nicht nur die Kundeninformation, sondern auch die Kundenberatung auf den Webseiten fällt bei 70% der Anbieter schlecht aus. Ebenso sind 70% der Unternehmens- und Produktinformationen unzureichend und gehen zu 80% nicht über das hinaus, was bereits auf den Produktverpackungen zu finden ist. Auch Customer Service wird von der Kosmetikbranche vernachlässigt, knapp 70% der getesteten Kosmetikunternehmen antworteten auf Testmails spät oder gar nicht. Die aktuelle Studie zeigt, dass der Großteil der Internetauftritte zwar technisch gut umgesetzt und grafisch ansprechend gestaltet ist, jedoch den Usern dabei kaum Mehrwerte bieten und die Benutzerfreundlichkeit der Seiten häufig mangelhaft ist. Neben einem langsamen Seitenaufbau stellen die Experten bei zwei Dritteln der Webauftritte eine mangelnde Übersichtlichkeit und keine klare Navigationsstruktur fest. Nur vier der überprüften Kosmetiksites können insgesamt überzeugen, darunter wie bereits in der letzten Studie die Auftritte von Nivea und Douglas. Bis auf wenige Ausnahmen sind die untersuchten Internetauftritte am Kunden vorbei entwickelt. sagt Jennifer Apitz, Gründerin von netaspect. Die Möglichkeiten, die das Internet für die eigene Markenpräsentation sowie für die Kundenbindung bietet, werden von der Branche derzeit noch nicht ausreichend genutzt. Besonders auffällig: Zwei Drittel der untersuchten Webauftritte machen unzureichende Angaben zum Datenschutz und erfüllen ihre gesetzlichen Anforderungen nicht. Nach Ausweitung des Teledienstegesetzes (TDG) ist ein vollständiges Impressum seit dem 1. Januar 2002 auf derartigen Websites Pflicht. Diese Nachlässigkeiten können für die Sitebetreiber unangenehme Konsequenzen haben: Bei Verstößen gegen das Teledienstegesetz drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. (2.440 Zeichen) Materialien zum Download für die Presse: 1. Pressemitteilung im PDF-Format 2. Titelseite der Studie "Kosmetik Online 2003" als TIFF-Datei (300 dpi, ZIP-Datei 5,3 MB) 3. Grafik "Durchschnittsnoten der Schlüsselkriterien" als TIFF-Datei (72 dpi, ZIP-Datei 0,8 MB) Zum Seitenanfang |