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frauen surfen anders
Online Shopping

Nach den Ergebnissen der von Paypal in Auftrag gegebenen Studie "eCommerce 2008", kaufen mehr Männer als Frauen im Web. In der Studie wurden 1.022 Personen in Deutschland im März und April 2008 zu ihrem Einkaufsverhalten im Internet befragt.

Die Studienergebnisse belegen das Klischee, dass Männer im Web vorrangig Elektronikartikel und Frauen hauptsächlich Bücher und Mode bestellen.

Insgesamt haben 42 Prozent der Bundesbürger haben im Jahr 2008 im Internet eingekauft, so der Wirtschaftsverband BITKOM. Damit ist der Einkauf im Web hierzulande beliebter als in den meisten anderen europäischen Ländern. 2008 haben europaweit 24 Prozent der Bevölkerung im Internet eingekauft.

 


Starke regionale Unterschiede beim Online-Einkauf in Europa

 

Im EU-Vergleich fallen dabei starke regionale Unterschiede auf: während der Online-Einkauf vor allem in Nord- und Westeuropa sehr beliebt ist, hinken beim privaten E-Commerce die Ländern Süd- und Osteuropas hinterher. Den größten Anteil an Online-Shoppern verzeichnet mit 49 Prozent Großbritannien, gefolgt von Dänemark (mit 47 Prozent) und die Niederlande (mit 43 Prozent der Bevölkerung).

Deutlich unter dem EU-Durchschnitt lagen im Gegensatz dazu die Anteile der Online-Shopper in Griechenland und Portugal bei lediglich 6 Prozent, in Italien bei 7 Prozent und in Spanien bei 13 Prozent. Besonders schwach verbreitet ist der Einkauf im Web in Bulgarien (2 Prozent), Rumänien (3 Prozent) oder Litauen (4 Prozent).

 


Privater E-Commerce in Deutschland

 

In Deutschland wird der Einkauf im Internet besonders von Erwerbstätigen genutzt. In dieser Gruppe kaufte gut jeder Zweite (53 Prozent) im Jahr 2008 im Internet ein. Ein weiterer deutlicher Zusammenhang lässt sich auch zwischen der Art des Internet-Anschlusses und der Bereitschaft, im Internet einzukaufen, feststellen. Diejenigen, die in Deutschland über einen schnellen Internetzugang verfügen, nutzen den Webeinkauf besonders häufig. So liegt die Quote von Internetkäufern bei Breitband-Nutzern bei 57 Prozent.

 


Unterschiedliches Einkaufsverhalten

 

Ein weiteres Ergebnis der Studie war, dass Frauen online häufiger Spontankäufe tätigen als Männer. Zumindest gaben 50 Prozent der weiblichen Online-Käufer zu, Spontankäufe getätigt zu haben, während dies bei den Männern nur knapp 41 Prozent für sich bestätigten.

Dass sich Männer und Frauen beim Einkauf in Online-Shops unterschiedlich verhalten, zeigen auch die Ergebnisse einer Studie der Innofact AG im Auftrag der Scout-24-Gruppe. So durchstöbern Frauen einen Webshop eher nach interessanten Produkten, während Männer bei der Suche zielgerichteter vorgehen.

Die Meinungsforscher befragten repräsentativ 1.000 Internet-Nutzer zu Ihren Gewohnheiten beim Onlineeinkauf. Dabei fanden die Experten heraus, dass 44 Prozent der Männer gezielt in Webshops nach den für sie interessanten Produkten suchen, während zwei Drittel der Frauen in Online-Shops stöbern und sich von den Angeboten inspirieren lassen.

Hingegen zeigten sich die Erwartungen der Geschlechter an Online-Shops gleich: 70 Prozent der Befragten wählen Ihren Webshop nach dem vorhandenen Informationsangebot aus und sowohl für Männer als auch für Frauen ist die Möglichkeit zum Preis- und Leistungsvergleich wichtig. Auch für die Beurteilung von Produkten nutzen 84 Prozent aller Befragten - unabhängig vom Geschlecht - nicht nur die vom Händler bereitgestellten Produktinformationen, sondern sahen sich zudem Produktbewertungen anderer Käufer an.

 

 

 

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